Kein Morgen ohne Erfolgsnachricht einer Marke oder eines Unternehmens im Social Web. Heute freut sich mirapodo.de, ein Online Schuhstore mit dem Vorbild zappos.com, über mehr als 3000 Fans auf Facebook. Das ist eine starke Leistung. Besonders wenn man bedenkt, dass mirapodo noch nicht einmal public ist.
Mit Speck fängt man Mäuse, hartes Cash ist gefordert. Wie die Rattenfänger von Hameln ziehen die Marketingberater durch die Markenabteilungen. Ein Gutschein für jeden Follower auf Twitter, ein Gutschein für jeden Fan auf Facebook, ein Gewinnspiel hier, ein Wettbewerb dort. Bei mirapodo schauen Twitter User dabei nicht schlecht in die Röhre, sie sind nur 15 Euro “wert” im Gegensatz zu Facebook Fans, da gibt es satte 25 Euro! Da schlägt man doch gern mal doppelt zu, was für ein Quatsch.
Alte Hütte neu aufgesetzt. Alte Push Strategien neu eingepackt. Ein gefährliches Spiel aufgrund so vieler neuer Spielregeln. Was passiert am Ende der Aktion? Dann hört man: “hups?! Was machen wir jetzt mit den ganzen Fans? Mist, die schreiben da jetzt Kommentare…wer soll das alles beantworten? Ähh, schaltet mal schnell das nächste Gewinnspiel” Hilfe, ruft irgendjemanden an, der sich mit Twitter auskennt, der soll da täglich was absetzen.”
Das Unternehmen. muss. bereit. sein. Brand, read the fucking groundswell!
Baut echte Liebe auf. Engagiert euch für die Fans. Hört Ihnen zu. Bringt Sie zusammen. Helft Ihnen. Denkt bei Fans an Partner. Wofür interessieren sich eure Fans, was schätzen diese an euch? Denkt langfristig, plant intern, bottom-up. Und macht etwas wirklich Relevantes. (womit ich mirapodo nicht unterstelle, dass sie dieses nicht berücksichtigen werden)
Es ist schwer und anstrengend und aufwändig (praktisch genau das Gegenteil von schnellen Gewinnspielen) aber es lohnt sich. Echte Fans sind eine ganz andere Liga.
today, seth wrote about this:
Check out the graph on the left. The curves represent different ideas and different starting points. If you start with 10,000 fans and have an idea that on average nets .8 new people per generation, that means that 10,000 people will pass it on to 8000 people, and then 6400 people, etc. That’s yellow on the graph. Pretty soon, it dies out.
On the other hand, if you start with 100 people (99% less!) and the idea is twice as good (1.5 net passalong) it doesn’t take long before you overtake the other plan. (the green). That’s not even including the compounding of new people getting you people.
A slightly better idea defeats a much bigger but disconnected user base every time.
The lesson: spend your time coming up with better ideas, not with more (faux) followers.
